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Projekte & Förderung
Sommerwaldschule
Ein Tag rund um den Beton Am 16.03.18 gab es eine Überraschung von Eltern unserer Schule. Die 3. und 4. Klasse versammelte sich im Musiksaal. Dort erzählte uns Frau Thiele etwas über ihren Beruf. Sie ist Bauingenieurin. Sie zeigte uns viele Bilder, darunter auch, wie Beton entsteht und wie ein Haus gebaut wird. Alle waren beeindruckt. Nun fragte sie uns, was ein Orangenbäumchen mit Beton zu tun hat. Viele hatten eine Idee, aber keine der Antworten war richtig. Das Geheimnis wurde später gelüftet. Nun ging es ans Praktische. In einem anderen Saal standen schon viele Materialien bereit, um einen Hasen aus Beton herzustellen. An Gruppentischen stellten wir Beton her, so wie wir es zuvor gelernt hatten. Dabei half uns auch Herr Noll. Die Masse füllten wir in Joghurtbecher und verdichteten den Beton. Anschließend bogen wir Hasenohren aus Draht und steckten sie in die Betonmasse. Danach gingen wir ganz aufgeregt in den Musiksaal. Dort sahen wir ein Bild vom ersten Bauwerk aus Beton. Es war das Pantheon in Rom. Nun erfuhren wir, was es mit dem Orangenbäumchen auf sich hatte. Es gab nämlich ein Problem mit dem Beton. Ein Gärtner namens Monier goss Blumentöpfe aus Beton, die im Winter immer kaputt gingen. Dann kam er auf die Idee, Stahlmatten in den Töpfen zu verbauen. Diese platzten im Winter nicht mehr. Vor Freude baute er seinem Hund mit der neuen Technik eine Hundehütte, die es heute noch gibt. Ob Stahlbeton wirklich stabiler ist als normaler Beton konnten wir testen, in dem sich fünf Schüler auf eine längliche Betonplatte (ohne Stahl) stellten. Diese lag auf zwei Ziegelsteinen. Nun stellte sich auch noch Frau Tangermann auf die Platte. Alle begannen zu hüpfen, und auf einmal brach die Platte mittendurch. Alle erschraken sehr. Nun stellten sich andere Kinder auf eine ebenso große Stahlbetonplatte, die auf zwei Ziegelsteinen lag. Alle Kinder hüpften, doch es geschah nichts. Selbst als alle Erwachsenen und ein paar Kinder darauf hüpften geschah nichts. Der Beton bekam zwar zwei kleine Risse, aber der Stahl innendrin hielt ihn zusammen. Das waren zwei tolle Versuchsstunden. Nach einer Pause waren dann auch die Erst- und Zweitklässler an der Reihe. von Johanna, Milena, Aimee
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